Chorin


Im Jahr 1258 wurde auf einer Insel im Parsteiner See das Kloster Mariensee gegründet und mit dem Bau einer Klosterkirche begonnen. Weil sich das Gelände allerdings als ungünstig erwies, wurde das Kloster 1272 an das Ufer des Chorinsees verlegt. Hier entstand mit Chorin eine Klosteranlage, die heute zu den schönsten Anlagen des Zisterzienserordens in Deutschland zählt. Erhalten hat sich vor allem die großartige Klosterkirche, die ab 1273 errichtet wurde, um das Jahr 1300 fertiggestellt war und heute zu den schönsten hochgotischen Baudenkmälern in Norddeutschland zählt. Das Kloster Chorin, dank umfangreichen Besitztümern (unter anderem 13 Dörfer und 23 Seen zählten zum Choriner Grundbesitz) wurde im Zuge der Reformation säkularisiert. Die Gebäude zerfielen zwar teilweise, wurden aber im 19. Jahrhundert auch durch den Einsatz von Karl Friedrich Schinkel ab 1817 als eine frühe Form des Denkmalschutzes gerettet. Neben der Kirche, die heute als Konzertsaal dient, sind noch weitere Teile der Anlage erhalten, zum Beispiel ein Großteil des Kreuzganges, der Brüdersaal, der Konversensaal und die Reste der ehemaligen Klostermühle. Die Klosteranlage in Chorin kann besichtigt werden.









Am ursprünglichen Standort, heute am Südufer des Parsteiner Sees, kann man noch die Mauerreste der Klosterkirche sehen. Sie liegen heute auf dem Gelände eines Campingplatzes am Seeufer.


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