In Ivenack am östlichen Rand der Mecklenburgischen Schweiz stand ein 1252 gestiftetes Nonnenkloster, das wie alle anderen Klöster der Region während der Reformationszeit aufgehoben wurde. An der Stelle der Klostergebäude entstand später ein Schloß, das die Reichsgrafen von Plessen bis 1945 bewohnten. Die Anlage diente nach dem Krieg als Wohn- und Pflegeheim, verfiel aber mit der Zeit. 2012 wurde das Schloß an einen dänischen Geschäftsmann verkauft, der es seitdem aufwendig restaurieren läßt. Neben dem Schloß steht die vor ein paar Jahren renovierte ehemalige Klosterkirche, ein schlichter einschiffiger Bau, der im 18. Jahrhundert zur Schloßkirche umgebaut wurde.