Sangerhausen (St. Ulrich)


Ein im späten 11. Jahrhundert in Sangerhausen gegründetes Benediktinerkloster wurde 1265 in ein Kloster der Zisterzienserinnen umgewandelt. Daraus resultiert sowohl der für die Zisterzienser ungewöhnliche Name St. Ulrich wie auch die für ein Kloster des Ordens ungewöhnliche Lage innerhalb der Stadtmauern. Es bestand bis 1540, als in Sangerhausen die Reformation eingeführt wurde. Vom Kloster steht noch die große Ulrichskirche, die bereits in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet und später gotisch umgebaut wurde und ihren hohen Vierungsturm erhielt. Sankt Ulrici liegt im Osten der Sangerhäuser Innenstadt und gilt als bedeutendster Kirchenbau der Stadt.


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